
Eine kleine, aber feine Auswahl der Dresdner Nachwuchsheber war beim DGJ-Super-Cup im rheinland-pfälzischen Haßloch erfolgreich.
Unser „Benjamin“ Fynn Mühler (AK 14) startete äußerlich unbeeindruckt mit tollen Athletik-Ergebnissen in den Wettkampf. Mit sechs gültigen Versuchen und Bestleistungen im Gewichtheben wurde es ein vierter Platz – ein anerkennenswertes Debüt bei seinem ersten überregionalen Wettkampf. In der AK 15 schuf Pit Böse, nominiert in der sächsischen Länder-Auswahlmannschaft, mit soliden Ergebnissen in der Athletik eine starke Ausgangssituation. Beim Zweikampf im Gewichtheben zeigte er eine kämpferische und nervenstarke Performance. Seine Bestleistung mit 90 kg im Stoßen war zum „Zunge schnalzen“. Die vom Veranstalter verantwortete Spätvorstellung gipfelte um 23 Uhr ebenfalls in einem vierten Platz, dem "hölzernen" Podest.
„Morgenstund hat Gold im Mund“ – nach diesem Motto stieg Magdalena Neundorf (AK 16), die Vorjahressiegerin, am zweiten Tag des DGJ Super-Cups in das Wettkampfgeschehen ein. Nach schwieriger Vorbereitung ließ Magda mit der erhofften Bestleistung im Reißen alte Klasse aufblitzen; dennoch lag nach dem olympischen Zweikampf Konkurrentin Lotta Frank 12 Relativpunkte vor ihr.
Mit Kämpferherz und Willen holte sie in den anschließenden Athletikdisziplinen Lauftest, Kugel-schocken und dem Schlussdreisprung Punkt für Punkt auf, gewann und wurde als Altersklassenbeste geehrt. Dank ihrer guten Athletik hatte sie damit einen wertvollen Anteil am Sieg der sächsischen Auswahl bei den gleichzeitig standfindenden Deutschen Meisterschaften der Landesauswahlmannschaften.
Magda resümierte auf der fast sechsstündigen Heimfahrt: „Die Jugend-Europameisterschaften sind mein Traumziel!“ Dieser Erfolg ist also nur der erste kleine Schritt auf dem Weg zur Norm für die EM der Jugend im Juli 2025.
(mav)






